11 Januar 2021

Radfahren im Herbst & Winter - Erfahrungen und Tipps - Pendler & Sportler


Als Ganzjahresradler pendelt man logischerweise auch im Winter mit dem Rad. Andererseits wollen auch gerade Sportler im Winter nicht die eigene Fitness verlieren. Wenn man dann nicht gleich nach einer Woche erkältet im Bett liegen oder entnervt aufgeben möchte, sollte man sich etwas einfallen lassen. Ich habe aufgrund meiner Erfahrung der letzten Jahre einige Tipps für das Fahren in der dunklen Jahreszeit zusammengestellt.

Fuji Touring - Pendeln im Winter

Dieser Artikel richtet sich primär an Radpendler die ganzjährig unterwegs sind bzw. unterwegs sein wollen. Für Sportler ist er aber sicher auch interessant, weil sich viele Empfehlungen gleichen. Ich für meinen Teil beschränke meine Fahrten im Winter auf das notwendigste: Einkaufen, Pendeln und Kinder herum fahren. Sport mache ich dann auf dem Rollentrainer oder auf dem Rudergerät.

Meine Tipps in kurzer Form:

  • Zwiebelprinzip: am besten 3 Kleidungsschichten tragen
  • Helm(unter)mütze tragen
  • Handschuhe: auch Lauf- oder Arbeitshandschuhe sind sinnvoll
  • Tragt dicke, warme Socken und sorgt immer für Bewegungsfreiheit im Schuh, dadurch wird eine gesunde Durchblutung gefördert.
  • Winterschuhe ideal, ansonsten auf Überschuhe zurückgreifen
  • Im Winter mit etwas weniger Luftdruck fahren
  • Unbedingt Schutzbleche nutzen
  • Sorgt immer für eine funktionierende Beleuchtung
  • Fahrt lieber etwas langsamer und vorsichtiger
  • verzichtet auf Rekordjagden
  • Reinigt und pflegt euer Fahrrad im Winter häufiger, insbesondere nach Salzkontakt

Die Kunst nicht zu frieren, aber auch nicht zu schwitzen.

Grundsätzlich ist es besser mehrere dünne Schichten anzuziehen als eine dicke Jacke. (Zwiebelprinzip

1.) Mehrere Schichten isolieren und schützen euch insgesamt besser als eine dicke. Das liegt daran, dass sich zwischen den Schichten kleine Luftpolster bilden. So kann auch mit recht dünner und leichter Kleidung eine gute Wärmewirkung erreicht werden.

2.) Wird euch zu warm, dann könnt ihr Sachen ausziehen. Habt ihr lediglich eine Dicke Skijacke und darunter lediglich ein T-Shirt (sehr überspitzt dargestellt), dann könnt ihr nicht im Falle von Schweißbildung die Jacke entfernen. Also: Mehr dünne Sachen übereinander anziehen.

Schneebedeckte Straße

Wichtig ist, dass eure erste Schicht besonders atumungsaktiv ist und am besten dicht am Körper anliegt. Dafür eignet sich Kleidung aus Merino-Wolle. Merinowolle ist bei wechselhaften Temperaturen wirklich toll. Es hält warm, ist atmungsaktiv und schnelltrocknend. Auch nassgeschwitzt wärmt Merino. Es eignet sich daher insbesondere im Herbst und Winter als Kleidung unter der äußersten Schicht. Der Nachteil von Merino ist, dass es sich kratzig auf der Haut anfühlt, außerdem ist Kleidung aus Merinowolle vergleichsweise recht teuer.

Die mittlere Schicht soll isolieren und besteht daher aus Fleece oder einem Langarm-Trikot. Diese Schicht soll euch wärmen und Feuchtigkeit transportieren. Die mittlere Schicht könnt ihr unter umständen (je nach Wetter) nochmal aufteilen.

Die letzte Schicht schützt euch direkt vor Wind und Wetter. Hier ist je nach Anforderung eine Softshelljacke oder eine gute Regenjacke empfehlenswert. Ich fahre nur noch mit Softshelljacken, weil diese guten Schutz vor Wind bieten und auch bei Regen nicht sofort versagen. Ich wähle dabei eine mit einer ordentlichen Wassersäule und fahre damit gut.
Billige Regenjacken sollte man mit Vorsicht genießen. Diese sind zwar meist Regendicht, aber auch nicht Atmungsaktiv. Das heißt die Feuchtigkeit aus dem Schweiß kann nicht abtransportiert werden und es kann zu erhöhter Schweißbildung kommen.

Das Zwiebelprinzip ist übrigens nicht nur am Oberkörper möglich, sondern auch mit Hosen, Handschuhen und sogar Socken.

Schicht 1 (Unterwäsche): Enganliegend und aus einem Atmungsaktiven Material, beispielsweise Merino.

Schicht 2: Langarmtrikot oder dünne Fleece-Jacke.

Schicht 3: Wetterfeste Jacke. (zB Softshell mit guter Wassersäule)

Kopf

Da ich eigentlich immer mit Helm fahre brauche ich im Winter eine Mütze die auch unter den Fahrradhelm passt. Es gibt spezielle Helm(unter)mützen. Diese sind oft aus einer Art Softshell-Material (oder ähnlichem) und sind recht günstig zu bekommen. Diese funktionieren ganz gut. Alternativ kann man eine Dünne Laufmütze nutzen.
Meist nutze ich eine dünne Mütze aus Merinowolle, welche ich vor einiger Zeit günstig bei Decathlon erwerben konnte. Diese passt noch gerade so unter den Helm und hält warm. 

Außerdem sollte man auch als Nichtbrillenträger bei Kälte eine Brille tragen. Bei Kälte können die Augen empfindlich reagieren und es kommt zu Tränenbildung. Das kann die Sicht beeinträchtigen. Damit meine ich nicht unbedingt eine Sonnenbrille oder eine spezielle teure Sportbrille. Häufig gibt es auch günstige Arbeitsbrillen die nicht zu übel aussehen und die keine Tönung besitzen.
Alternativ bietet sich ein Helm mit Visier an, das habe ich jedoch noch nicht selbst getestet.

Im Winter nutze ich außerdem permanent mein Helm-Regenüberzug. Dieser erhöht die Sichtbarkeit und hält Schnee und Regen optimal ab.

Wenn ihr im Winter auf den Helm verzichtet oder sowieso nie einen Helm tragt, dann seid natürlich flexibler und könnt richtig dicke Mützen überziehen.

Hände (Handschuhe)

Handschuhe

Handschuhe sind ein sehr wichtiges Thema. Ab bestimmten Temperaturen ist es sehr unangenehm (bis schmerzhaft) mit ungeschützten Händen zu fahren und dann werden Handschuhe notwendig. Damit meine ich wirklich Langfinger-Handschuhe und keine klassischen Fahrradhandschuhe. Diese Temperatur-Grenze ist bei jedem irgendwie anders. Bei mir sind es ungefähr 6 grad Celsius. Ab bzw. unter dieser Temperatur brauche ich Handschuhe. Erst dünne und umso kälter es wird immer dickere. Handschuhe von den großen Marken (zB Gore Wear) sind häufig teuer, aber auch gut. Es gibt einige Budgetlösungen. Ich nutze beispielsweise abwechselnd dünne Laufhandschuhe von Tchibo und auch Fahrradwinterhandschuhe von Decathlon. Diese sind meist aus einer Art Softshell- oder Funktionsstoff gefertigt. Wenn es richtig kalt oder windig wird, dann trage ich auch häufig zwei Paar Handschuhe übereinander. (Zwiebelprinzip)

Auswahl an Handschuhen

Erlaubt ist eigentlich alles, solange man noch Bremsen und Schalten kann, auch Lederhandschuhe. Achtet nur darauf, dass die Handschuhe schön griffig sind und nicht abrutschen. Reflektoren erhöhen zudem eure Sichtbarkeit.

Budget-Tipp Handschuhe:
Hilfreich sind, wenn man Geld sparen möchte, Winter-Arbeitshandschuhe für Handwerker. Diese gibt es von vielen Herstellern auch als wetterfeste Version. Die Handinnenseite ist meist gummiert, so dass auch ein abrutschen verhindert werden kann. Was auf der Baustelle bei Wind und Wetter funktioniert, das funktioniert auch auf dem Fahrrad. Wichtig ist, dass man Daumen und Zeigefinger ordentlich bewegen kann, damit Bremsen und Schalten kein Problem ist. Der einzige Nachteil sind die merkwürdigen Designs und die oft fehlenden Reflektoren.

Füße (Schuhe & Socken)

Überschuhe von Vaude

Das Thema Füße ist genauso interessant wie das Thema Hände. Interessant ist insbesondere, dass Füße beim Radfahren extrem schnell abkühlen. Im Winter können natürlich normale Winterschuhe genutzt werden, also keine Fahrradschuhe. Dann muss man jedoch die Pedale am Fahrrad wechseln oder fährt so wie ich, generell mit Kombipedalen.

Winterschuhe - Adidas

Da ich mir bisher keine speziellen Fahrrad-Winterschuhe leisten wollte nutze ich auch im Winter meine Alltagsfahrradschuhe von Shimano (SPD-System). Dies ist jedoch zeitweise bei unter 5 Grad Außentemperatur sehr kalt. Ich habe in den letzten Jahren unterschiedlichste Dinge und Hausmittel ausprobiert.
Wirklich geholfen hat bisher nur die Verwendung von guten dicken Merinosocken oder zwei paar dünnen (!) Socken in Kombination mit Überschuhen. Diese kann ich dann auch bis -4 Grad fahren. (Kälter wurde es bei uns seitdem ich dieses Setup teste)

Vaude Überschuhe

Für die Überschuhe habe ich mich für Modelle von Vaude entschieden. Es gibt unterschiedliche Modelle je nach Temperatur. Die meisten sind zumindest Winddicht und Wasserabweisend. Ich habe mich für die Vaude Überschuhe Pallas III entschieden. Diese halten Warm und meine Füße sind immer trocken. Für Klickpedale ist übrigens extra eine Öffnung an der Unterseite.

Zehenwärmer

Was allerdings im Winter für mich nicht so ideal funktioniert hat sind sogenannte Zehenwärmer. Dort wird ein kurzer Softshell-Schutz über die Zehenregion gesteckt. Dieser Zehenwärmer schützt nicht nur die Zehen, sondern auch einen Teil des Fußrückens. Leider reicht dieser Schutz im Winter nicht aus. Im Herbst funktioniert dies noch, wenn es nicht zu kalt ist. Die Zehenwärmer haben ebenfalls eine Öffnung für die Klickpedale.

Beachtet: Wenn ihr mehrere Socken tragt, dann sorgt dafür, dass eure Füße genug Platz zum Bewegen haben. Ansonsten kann es zu Durchblutungsproblemen kommen und eure Füße frieren noch schneller.

Wenn ihr eure Füße absolut nicht warm bekommt, dann hilft häufig eine kurze Pause und einige Meter zu Fuß laufen. das regt die Durchblutung an. Anschließend könnt ihr wieder weiter fahren.

Kleidung (Jacke & Hose)

Im Winter verzichte ich häufig auf spezielle Radkleidung. Ich greife dann auf Wander- , Trekking- auf auch Lauf-Sachen zurück. Diese halten warm und sind oft atmungsaktiv. Bei Jacken sollte man immer schauen, dass diese in der Rückengegend lang genug sind. Häufig sind diese einfach zu kurz und bieten nicht ausreichend Schutz gegen Kälte und Wind im Rückenbereich.

Wenn die Temperaturen unter dem Gefrierpunkt liegen und ich mehr als 10 Kilometer Strecke fahre, dann ziehe ich lange Unterhosen unter meine normale Hose. Ich nutze dazu ebenfalls keine speziellen Radsachen.

Wenn es bei Kälte zu Knieproblemen kommt, dann helfen auch Kniebandagen bzw. Knieschoner. diese geben den Knieen etwas mehr Schutz und das ist oft entscheidend.

Bereifung & Luftdruck

Mein genereller Tipp ab Herbst lautet, lieber etwas weniger Luftdruck auf die Reifen machen, aber auch wirklich nur etwas weniger. Auf diese Weise habe ich das Gefühl, das Fahrrad rollt zwar nicht ganz so schnell, aber es fühlt sich etwas griffiger an. Ich fahre auch im Winter mit dem Continental Grand Prix 4 Season (32mm Version), der Reifen ist eigentlich in beinahe jeder Lebenslage zuverlässig und kann auch problemlos mit etwas weniger Druck als angegeben gefahren werden.  Meine Frau fährt ganzjährig den Schwalbe Marathon Supreme. Auch dieser Reifen ist grundsolide, ich habe ihn bis vor einigen Jahren selbst ganzjährig gefahren. Der Marathon Supreme ist aber spürbar schneller rutschig im Herbst. Der Pannenschutz ist bei beiden Reifen ausgezeichnet.

Bei Glatteis hilft kein Fahrrad-Reifen der Welt. Dann sollte man wählen, auf das Fahrradfahren zu verzichten oder einen echten Winterreifen mit Spikes aufzuziehen. Spikereifen machen keinen Spaß und rollen nie gut. Auf Aspahlt braucht ihr dann auch keine Klingel mehr, weil diese so laut sind, dass euch jeder früh genug hört. Bei von Eis bedeckter Fahrbahn sind diese Reifen jedoch euer einziges Mittel.

Schutzbleche


Fahren im Winter

In den trockenen und warmen Monaten fahre ich hauptsächlich ohne montierte Schutzbleche. Der Herbst bei matschigen Verhältnissen oder der Winter bei Salzeinsatz kann extrem schädlich für die Teile im Antrieb sein. Das gilt insbesondere für die Kette, die Kassette und für die Schaltröllchen. Ohne Schutzbleche wird der Dreck des Vorderrads direkt an diese Komponenten gespritzt. Eure Kleidung und euer Gepäck sind natürlich auch betroffen.
Ich habe mir daher angewöhnt ab Herbst Schutzbleche zu montieren. Am Fuji Touring nutze ich dazu die SKS Raceblade XL. Diese können flexibel montiert werden und sind sehr praktisch. Allerdings sind sie nicht so gut wie fest verbaute Bleche wie die Bluemels von SKS.

Einfache Mudguards/Spritzschutzpappe die mit Kabelbindern befestigt wird, ist sicher besser als gar nichts, aber aus meiner Sicht nicht ausreichend.

Beleuchtung

Fahrradbeleuchtung ist eigentlich selbstvertsändlich für jeden Alltagsradler, aber in den dunklen Jahreszeiten besonders wichtig. Daher möchte ich hier nochmal genau darauf eingehen. Ihr solltet ab Herbst eigentlich immer eine zuverlässige - und auch gute - Beleuchtung an eurem Fahrrad sicherstellen. Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten. Entweder eine permanente Beleuchtung mit Nabendynamo oder Akku-Fahrradlichter. Mit dem Unterschied habe ich mich in dem Artikel Nabendynamo vs Akku genau beschäftigt.

Kontrolliert vor der Fahrt eure Beleuchtung im Zweifel ladet diese am Vorabend. Im Winter etabliert sich schnell ein Ablauf. Wenn ihr Lampen nutzt die nur geringe Laufzeiten haben, das betrifft meist das Vorderlicht, dann habt im Zweifel Ersatz oder eine USB-Powerbank dabei (vorausgesetzt eure Lampe ist via USB aufladbar).

Fahrweise anpassen - Keine Rekordjagden

Bei schlechten Sicht- und Straßenverhältnissen solltet ihr die Jagd nach neuen Segmentrekorden (KOMs) lieber lassen. Fahrt lieber etwas ruhiger. Nasses Laub ist tückisch, weil es verdammt glitschig sein kann. Also fahrt lieber sehr vorsichtig. Oft verstecken sich unter dem Laub auch Äste, oder andere harte Gegenstände. Auch Schnee kann gefährlich werden. Der Schnee selbst vielleicht nicht, aber ihr wisst nicht ob darunter eine Eisschicht ist. Oft macht schnelles Fahren bei Kälte auch nicht wirklich Spaß. 


Fahrweise anpassen im Winter

Wenn ihr immer eure Hinterradbremse nutzt, dann wird es spätestens im Winter Zeit dies zu ändern. Bei Glätte kommt es deutlich schneller zu einem blockierenden Hinterrad. Die Vorderradbremse ist deutlich effizienter und kräftiger. Dadurch kann es bei zu heftigem Einsatz der Bremse natürlich zu einem Überschlag kommen, aber da muss man sich einfach rantasten. Der Bremsweg der vorderen Bremse ist kürzer und das Risiko eines wegrutschenden Rades ist geringer. Im Zweifel können auch beide Bremsen benutzt werden. Dann müsst ihr natürlich feiner dosieren.

Felgenbremsen / Scheibenbremsen

Ja, normalerweise eine Glaubensfrage, aber im Wintereinsatz habe ich einen eindeutigen Favoriten. Fahrräder mit Scheibenbremsen sind hier eindeutig im Vorteil. Nicht nur die sowieso bessere Bremswirkung sind von Vorteil - auch die Tatsache, dass Scheibenbremsen nicht mit Salz und Eis in Kontakt kommen sind natürlich pro Disc-Brake. Im Extremfall kommt es bei Felgenbremsen zu vereisten Bremsflanken, dadurch könnte die Bremsleistung extrem beeinflusst werden. Da hilft dann nur noch behutsames Fahren. 
Mangels Alternativen fahre ich mit Fuji Touring dennoch im Winter und dieses hat bekanntlich Mini V-Brakes. Es geht also auch mit Felgenbremsen, wenn man den dies bei der Fahrt beachtet.

Egal welche Bremsen ihr nutzt. Bremst immer etwas behutsamer. Die Straßen und Wege können tückisch sein. Fahrt auch immer vorsichtig an anderen Radfahrern oder Fußgängern vorbei. Diese könnten überrascht sein und wegrutschen. Im Winter solltet ihr lieber noch ein wenig rücksichtsvoller sein.

Reinigung und Pflege vom Fahrrad (Salz)

Wenn ihr regelmäßig über gestreute Straßen und Radwege fahrt, dann braucht euer Fahrrad besonders viel Pflege und das bedeutend öfter als im Sommer. Bei langen Fahrten führe ich die Prüfung im Winter täglich durch. Das Salz greift euer Fahrrad an und es kommt zu Korrosion. Ich empfehle, dass Fahrrad nach Salzkontakt mit klarem Wasser abzuspülen und zu trocknen, optimalerweise ist das Wasser warm. Ihr solltet das Fahrrad jedoch nicht bei Minustemperaturen im Freien trocknen lassen, dies könnte bei eurem Fahrrad noch mehr Schaden verursachen.
Außerdem solltet ihr immer für eine saubere und gut geschmierte Kette sorgen. Hier hilft nicht nur Wasser, sondern die Kette muss gut geschmiert durch den Antrieb laufen.

Weitere Informationen zum Thema Fahrradflege in meinem entsprechenden Artikel.

Materialwahl bei der Kleidung

Wie immer gilt es gibt sehr gute Markensachen von Gore, Vaude und ähnlichen Herstellern. Diese Sachen sind wirklich gut. Im Winter macht es meiner Meinung durchaus Sinn darüber nachzudenken. Bedenkt allerdings den Preis. Fahrt ihr lediglich maximal 5 Kilometer ins Büro, dann tut es auch eine günstige Jacke und ein Trikot vom Discounter oder Decathlon.

Trinken / Durst

Auf längeren Touren solltet ihr auch im Winter nicht vergessen ausreichend zu trinken. Bei kalten Temperaturen vergisst man dies leider schnell. Bei Minustemperaturen empfehle ich daher keine einfachen Kunststofftrinkflaschen. Die Getränke könnten schnell einfrieren. Empfehlenswert sind isolierende Trinkflaschen. Als Füllung bevorzuge ich immer warmen (nicht heißen!) Tee. 

Meine Empfehlung: Edelstahl-Trinkflasche mit Thermofunktion

Schlusswort

Fahrrad im Winter

Zieht euch warm, aber dennoch beweglich an und fahrt vorsichtig. Nehmt Rücksicht. Pflegt euer Material ordentlich. Lernt euch und eure Fähigkeiten einzuschätzen. Ist es glatt oder sehr kalt, dann verzichtet im Zweifel auf die Fahrt. Völlig egal wie gerne ich Fahrrad fahrt. Geht auf die Rolle oder geht laufen.

Allen eine angenehme und sichere Fahrt!

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