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24 April 2020

Fahrradkette: Ölen oder Fetten? Welches Schmiermittel? Wie pflegen?


Sollte man die Fahrradkette ölen, fetten, wachsen oder was ganz anderes? Wenn ja, mit welchem Mittel. Unter Radfahrern wird diese Frage ähnlich kontrovers diskutiert wie Apple gegen Android bei Tech-Fans. Als Radfahrer stößt man früher oder später ebenfalls auf die Frage und kämpft sich durch unterschiedliche Meinungen und seitenlange Diskussionen in Foren.

Fahrradkette Ölen oder Fetten? Welches Schmiermittel?


Ich habe mich mit dem Thema seit einigen Jahren auseinandergesetzt und auch nach alternativen Methoden gesucht. In meinem Artikel zum Thema Fahrradpflege bin ich bereits kurz darauf eingegangen wie man die Fahrradkette pflegen sollte. In diesem Artikel vergleiche ich die verschiedenen Schmiermittel für Fahrradketten und gehe nochmal detailliert auf die Pflege der Kette ein.
In dem Artikel nenne ich einige Produkte und empfehle diese auch, dennoch geht es in dem Artikel vorwiegend und primär um die richtige Anwendung und Beratung.

Fahrradkette - Ölen oder Fetten?

Es gibt unzählige Schmiermittel für Fahrradketten. Jedes hat seine Vor- und Nachteile. Mit einigen Methoden der Kettenpflege ruiniert man sich die Kette und schlimmstenfalls sogar das ganze Fahrrad.
Einige Schmiermittel werden schnell ausgewaschen, aber dafür sind sie besonders verschleißarm. Nachteil ist natürlich, dass diese Mittel besonders schnell erneut aufgetragen werden müssen, zum Beispiel nach einer intensiven Regenfahrt. Das bedeutet die Wartungs- und Pflegeintervalle werden deutlich verkürzt.

Andere Mittel halten sehr lange an der Kette, werden also nicht schnell ausgewaschen, aber dafür ziehen sie verhältnismäßig viel Dreck an, schützen die Kette aber unter Umständen besser vor Regen und anderen Wettereinflüssen.
Man muss abwegen welchen Weg man hier gehen möchte. Nach meinen Erfahrungen halten jedoch fast alle Mittel in etwa gleich lang. Das heißt der Verschleiß der Kette kann mit keinem der Mittel und Pflegemethoden aufgehalten werden.
Eine Fahrradkette ist und bleibt ein Verschleißteil, damit muss man sich abfinden.
In der Vergangenheit habe ich jedoch einige Favoriten für mich persönlich ausgemacht. Diese will ich hier kurz vorstellen. Außerdem will ich noch auf die Pflege der Kette im allgemeinen eingehen.

Zusammenfassung

Ihr solltet bei der Pflege eurer Kette folgendes beachten:
  • Kein Mittel ist perfekt: Der Markt der Kettenschmiermittel und Reinigungsmittel ist unheimlich groß und unübersichtlich. Es ist auch immer ein bisschen probieren notwendig.
  • Öle können kombiniert werden, Öl und Wachs jedoch nicht.
  • Benutzt Kein Kärcher: Reinigt euren Antrieb, am besten gar nichts am Fahrrad mit einem Hochdruckreiniger machen - Niemals.
  • Jedes schmierende Mittel ist besser als nichts: Im Zweifel könnt ihr eure Kette auch mit einem Hausaltsöl oder sogar Pflanzenöl vorübergehend schmieren, das sollte jedoch keine Regel sein.
  • Nutzt kein WD-40, Caramba oder anderes Kriechöl zur Schmierung eurer Kette beziehungsweise zur Reinigung eures Antriebs!
  • Nach Kontakt mit Salz und Eis solltet ihr euer Fahrrad schnellstmöglich reinigen, am besten direkt nach der Fahrt. Hier ist übrigens warmes Wasser recht sinnvoll.

Kettenöl

In den letzten Jahren habe ich viele Fahrradkettenöle getestet. Darunter wahren einige Produkte aus dem Discounter und aus dem Baumarkt. Es gibt Kettenöle die geträufelt werden und es gibt solche die gesprüht werden. Persönlich bin ich eher von denen die man träufelt überzeugt, weil aus meiner Sicht, dass aufsprühen etwas siffiger und dreckiger ist.
Beide sind jedoch im Alltag gut nutzbar. Ich habe mit unterschiedlichen Produkten gute Erfahrungen gemacht. Zum Beispiel auch mit günstigem Fahrradkettenöl aus dem Decathlon habe ich ordentliche Erfahrungen gemacht.
In meinen Augen reicht preiswertes ein Öl völlig zur regelmäßigen Kettenpflege.
Dennoch gibt es große Unterschiede. Einige Kettenöle müssen häufiger nachgeschmiert werden als andere. Die Wirkung von Regen und Dreck auf der Kette ist bei vielen Produkten unterschiedlich. Nur durch probieren erhält man die für sich beste Lösung.
Ein weiterer Punk ist natürlich das anziehen von Dreck. Hierbei ist jedoch zu beachten, dass viele Radfahrer das Öl grundsätzlich viel zu dick auftragen, dadurch kommt es zu einer viel höheren "Anziehung" von Dreck.

Zwei Produktempfehlungen:
Kettenöl von Rohloff - Der Klassiker, es ist gut, aber auch recht teuer
F100 Kettenöl - mein Favorit, weil es einfach etwas günstiger ist und ich bin von dem F100 Ketten
öl überzeugt.

Mehrzweckfett oder Langzeitfett auf der Fahrradkette - Geht das?

Davon rate ich ab. Solche Fette sind zu dickflüssig und dringen gar nicht in die Zwischenräume der Kette ein. Außerdem ziehen diese Fette den Dreck regelrecht an und es gibt eine riesen Sauerei. Mit solchen Fetten könnt ihr die Lager der Naben oder das Innenlager nachfetten. Auch Schraubverbindungen zwischen verschiedenen Metallen (Stahl vs. Alu) können mit solchen Fetten geschmiert werden. Auf der Kette haben diese jedoch nichts zu suchen.

Kettenwachs

Kettenwachs ist eine Alternative zu klassischem Kettenöl. Die Hauptvorteile liegen in dem geringem Verschleiß und vor allem in einem saubereren Antrieb. Wichtig ist jedoch, dass Kettenwachs sich nicht mit anderen Schmiermitteln kombinieren lässt. Vorab muss die Kette daher gründlich entfettet werden.
Der Antrieb muss nahezu komplett sauber sein. Daher empfehle ich Kettenwachs erst mit einem Ketten-  / Antriebswechsel einzuführen.
Die Nachteile von Kettenwachs sind der deutlich höhere Aufwand bei der erstmaligen Anwendung, denn die Kette muss - wie gesagt - vollständig entfettet werden.
Antriebe mit Wachs als Schmiermittel laufen außerdem tendenziell deutlich "lauter" (wobei das sicherlich subjektiv ist) und das Intervall zum nachschmieren ist kürzer, so dass Wachs auf Dauer teurer ist.
Aufgrund des Aufwands und der Tatsache, dass ich größtenteils mit klassischem Kettenöl immer zufrieden war, sind meine Erfahrungen mit Kettenwachs noch begrenzt. Daher möchte ich an dieser Stelle auch keine konkrete Kaufempfehlung aussprechen.
Auch im Wachsbereich gibt es jedoch unterschiedliche Produkte. Wenn ihr hier gute Produkte kennt und vor allem mehr Erfahrung habt, dann lasst es mich bitte wissen? Welche Kettenwachse sind langfristig zuverlässig und lohnenswert, was Verschleiß und Verbrauch betrifft?

Fahrradkette mit Silikon schmieren?

Man kann auch mit diversen Silikonsprays eine Fahrradkette schmieren, das wird zumindest von einigen Radfahrern empfohlen. Die Schmutzabweisenden Eigenschaften von Silikon sind auch sehr gut und funktionieren theoretisch. Das heißt eure Kette verdreckt nicht so schnell, dadurch wird der dreckbestimmte Verschleiß vermindert. Nachteil ist jedoch, dass die Schmiereigenschaften von Silikon bescheiden sind, dadurch wird der Ketteninterne Verschleiß so enorm erhöht, dass die schmutzabweisenden Eigenschaften wieder aufgehoben werden. Daher lohnt sich auch Silikon, meiner Meinung nur bedingt zur Kettenpflege.

Kettenfluid - Innobike 105

Eine Alternative zu den klassischen Schmiermitteln ist Innobike 105 Hightech Kettenfluid. Das Mittel ist eine Alles-In-Eins-Lösung. Der Hersteller verspricht, dass es löst, reinigt, schmiert und schützt.
Aus eigener Erfahrung kann ich bestätigen, dass Innobike 105 zuverlässig funktioniert. Leider ist der Verbrauch sehr hoch und dazu ist das Mittel recht teuer.
Die Anwendung ist jedoch kinderleicht, weil theoretisch nur ein Arbeitsschritt notwendig ist:
Inno Bike 105 Aufsprühen während man die Kette ein wenig zurückdrecht und das Fahrrad eine Nacht (oder zumindest mehrere Stunden) stehen lassen. Anschließend sollte die Kette wieder sauber und gut geschmiert laufen. Aber Achtung Innobike sifft sehr und es kann eine riesen Sauerei geben.
Es gibt im Decathlon übrigens ein vergleichbares Produkt. Dieses besitze ich zwar, aber ich habe es noch nicht getestet. Daher kann ich noch keine Empehlung aussprechen.

Sprays zur Kettenreinigung

Es gibt unterschiedliche Produkte. Ich habe auch einige ausprobiert, bin aber dennoch skeptisch weil ich ein ähnliches Gefühl habe wie bei der Verwendung von Kriechöl wie WD-40. Aufhorchen solltet ihr insbesondere dann, wenn diese Mittel primär die entfettende Wirkung bewerben. Es kann sein, dass diese Mittel das Fett auch aus den Lagern ausspülen und das wollen wir nicht.
Eine Fahrradkette reinigt ihr am besten mit Öl. Das heißt ein öliger Lappen reicht hier in der Regel völlig.

Warum ist WD-40 kein gutes Schmiermittel für Fahrradketten?

WD-40 ist ein Kriechöl und ein sehr sinnvolles Mittel. Es sollte aus meiner Sicht in keinem Haushalt fehlen. Ich habe schon viele festsitzende Schrauben mit ein bisschen WD-40 aus gammligen Verbindungen gelöst. Für Fahrradketten ist es jedoch nicht geeignet und auf lange Sicht sogar tödlich.
Ich habe mal den Fehler gemacht und begonnen bei einem alten Fahrrad die Kette mit WD-40 oder Caramba (das ist ein ähnliches Produkt) regelmäßig zu schmieren.
Anfangs scheint das ganz gut zu funktionieren. Allerdings wurden die Intervalle immer kürzer bis die Kette anfing Geräusche zu machen.
Später habe ich mich mit der Thematik etwas weiter beschäftigt und gelernt, dass Kriechöl wie WD-40 und Caramba, aber auch Ballistol die Eigenschaft, dass das Fett aus der Kette verdrängt wird und die Kette sozusagen langfristig entfettet wird. Dadurch laufen zu schmierende Lager innerhalb kurzer Zeit trocken, insbesondere dadurch, weil auch vorhandene Reste der alten Schmierung "abgewaschen" werden.
An anderen Bauteilen am Fahrrad ist WD-40 allerdings durchaus brauchbar. Wie gesagt, zum lösen von festsitzenden Schrauben ist es sehr gut geeignet, aber auch zum entfernen von Rost und Fett am Rahmen kann Kriechöl verwendet werden.

Aber Achtung: Von dem Unternehmen WD-40 gibt es auch eine spezielle Produktlinie für Fahrräder, dort wird auch ein Kettenöl angeboten. Meine Bewertung bezieht sich NICHT auf Fahrradprodukte (also wirklich Produkte für das Fahrrad). Ich habe diese Produkte bisher auch nicht getestet.

Kettenreinigungsgeräte

Diese Geräte haben nach meiner Erfahrung langfristig eine ähnliche Wirkung wie WD-40 (und Konsorten), daher würde ich diese nicht empfehlen. Die Geräte waschen die Schmierung der Kette aus den Lagern, damit wird ein tödlicher Effekt für die Fahrradkette verursacht.

Warum sollte eine Fahrradkette geschmiert werden?

Die Kette am Fahrrad ist vermutlich das am meisten belastete Bauteil. Der ganze Antrieb wird durch die Kette zusammengehalten. Sand, Wasser und anderer Dreck kann die Kette direkt angreifen. Die Schmierung mit Fett oder Wachs schützt die Kette und lässt die Lager und Verbindungen möglichsts reibungsfrei laufen.
Bei Fahrrädern gibt es jedoch einen immensen Unterschied zwischen Kettenschaltungen und Nabenschaltungen beziehungsweise Fahrrädern ohne Schaltung (Single Speed / Ein-Gang). Fahrräder mit einer Nabenschaltung benötigen weniger Pflege (dennoch ist ein Mindestmaß an Pflege notwendig).
Ist bei euch sogar ein geschlossener Kettenkasten verbaut, dann habt ihr noch weniger Aufwand.
Wenn ihr jedoch eine Kettenschaltung habt, dann solltet ihr den Zustand eurer Kette wirklich regelmäßig prüfen. Eine Schmierung muss vorhanden sein, wenn eure Kette trocken ist, dann fängt diese an zu quietschen und zu kreischen. In dem Fall ist eine Schmierung dringend überfällig.

Wie Fahrradkette reinigen und schmieren? Wie macht man es richtig?

Ich weiß viele Mittel sind mittlerweile biologisch abbaubar, aber dennoch beachte ich persönlich immer folgendes: Egal welches Mittel ihr letztlich wählt, bitte legt etwas unter euer Fahrrad, zum Beispiel eine Folie oder eine dicke Wellpappe, damit der Dreck eures Antriebs nicht in das Erdreich gelangen kann. Das ist insbesondere dann wichtig, wenn ihr euer Fahrrad im Garten oder woanders im Freien reinigt und pflegt. Ich persönlich beachte dies aber auch in der Werkstatt, auch hier möchte ich keine unschönen Flecken auf dem Boden.
Darüber hinaus würde ich immer empfehlen die Pflege mindestens einen Abend vor eurer nächsten Fahrt durchzuführen, denn viele Mittel brauchen Zeit um ordentlich einzuziehen.
Bevor ihr die Kette schmiert sollte euer Antrieb gereinigt werden. Es nützt nichts, wenn ihr das Kettenöl auf eure vollgeschlammte Kette träufelt.

Zum Reinigen gibt es unterschiedliche Ansätze. Sheldon Browns Konzept ist mir persönlich zu aufwendig.

Kette richtig reinigen

Meine Variante der Reinigung und Schmierung:


Vorab: Ich reinige meine Ketten nie so, dass sie Blank werden. Die Kette darf dunkel bis schwarz sein, aber sie soll frei von sichtbarem Sand und anderen Fremdkörpern sein. Ich reinige und fette die Kette mit Öl. Das Öl reinigt und schmiert gleichzeitig. Auf Wasser und Spülmittel verzichte ich im Antriebsbereich mittlerweile fast vollständig (außer bei Salzbefall).

  1. Vorab nehmt ihr einen alten Handfeger und bürstet den Antrieb einmal grob ab. Das löst schonmal den verkrusteten Dreck von der Kette, den Kettenblättern und der Kassette.
  2. Dann wird der Antrieb mit einem trockenen Tuch, zum Beispiel Küchenkrepp vorgewischt. Dazu einfach die Kette durch das Tuch laufen lassen. 
  3. Anschließend nehmt einen Lappen oder ein Tuch und beträufelt dieses Öl, dann zieht ihr die Kette durch den Lappen. Überschüssiges Öl wischt ihr mit einem sauberen beziehungsweise trockenem Tuch ab. Das ist wichtig, weil das Öl auch Dreck anzieht. 
  4. Wenn die Kette noch immer stark verdreck ist, dann wiederholt den Vorgang.
  5. ACHTUNG: Auf keinen Fall solltet ihr euren Antrieb mit dem Hochdruckreiniger reinigen. Das kann eure Kette nachhaltig beschädigen. Weil ihr auf diese Weise die interne Schmierung eurer Kette ausspült.
  6. Mit einer alten Flaschenbürste oder Zahnbürste kommt ihr auch in kleinste Winkel und Ecken eures Antriebs hiermit könnt ihr alles weitere Reinigen:

  • Kette 
  • Kettenblätter an der Kurbel 
  • Schaltwerk 
  • Schaltröllchen 
  • Ritzel / Kassette


  • Schaltröllchen reinigen (Vorher / Nachher)
    Vorher / Nachher


    Wie oft sollte man die Kette reinigen und schmieren?

    Einfache Regel: Wenn die Kette beginnt Geräusche zu machen, dann habt ihr zu lange gewartet.
    Im Sommer schmiere ich die Kette tendentiell seltener, als im Herbst und Winter. Das liegt primär am Wetter. Ich mache es grundsätzlich immer bei meinen regelmäßigen Überprüfungen. Meist sind diese ungefähr monatlich, manchmal öfter, manchmal weniger oft.
    Jedenfalls mache ich es immer dann, wenn die Kette Geräusche macht. Meine jährliche Laufleistung liegt bei ungefähr 5000 Kilometern.
    Manche Radfahrer raten zu festgelegten Intervallen von ca. 300 Kilometern zum reinigen und schmieren.
    Wichtig ist jedoch, dass ihr es lieber öfter macht, aber dafür sparsamer mit eurem Schmiermittel umgeht, eine zu ölige Kette zieht nämlich unheimlich viel Dreck an.

    Meine Empfehlung

    Das Mittel was ich seit Jahren nutze ist das F100 Kettenöl. Ich halte sowohl den Verbrauch als auch die Wirkung für sehr gut. Preislich ist es auch in Ordnung. Letztlich ist jedoch fast jedes andere (Fahrrad-)Kettenöl ebenfalls geeignet. Zumindest ist auch das schlechteste Kettenöl besser als gar keins.
    Wem Geld egal ist, der kann auch InnoBike 105 nutzen. Aber es ist sowohl im Preis als auch im Verbrauch recht hoch.

    Enttäuscht war ich leider etwas mit Nigrin Reinigungs- und Pflege-Öl für Fahrräder und einem Hochleistungskettenöl (für Fahrräder) aus dem Norma. Bei beiden Produkten wurde das Schmierintervall derart verkürzt, dass ich wieder auf andere Produkte umgeschwenkt habe. Evtl. wird das Öl besonders schnell von Wasser ausgewaschen.

    Haftungsausschluss
    Angaben ohne Gewähr. Jedes der hier namentlich genannten Produkte wurde von mir im Alltag, nicht unter Laborbedingungen getestet. Alles geschriebene ist meine subjektive Meinung.